22.10.11 bis
29.10.11 Aquanaut 1000 Antares Terherne, Echtenerbrug,
Steenwijk, Belt Schutsloot, Oldemarkt, Sloten, Bolsward, Terherne
Nachden wir (meine Frau Monika und ich) unsere Sachen auf der
Antares verstaut hatten, machten wir uns bei bestem Wetter auf die
Tour.
Zuerst ging es von Terherne aus Richtung Süden. Unser erstes
Reiseziel warBelt-
Schutsloot, wo Freunde ein
Schiff liegen haben.
So querten wir das Sneekermeer und das Tjeukermeer um in
Echtenenbrug die erste Nacht zu verbringen.
Von dort führte uns der Weg nach Steenwijk, wo wir unseren Proviant
für die nächsten Tage einkauften.
Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir durch Kalenberg in Natur
Park De Weerribben.
Eine der schönsten Strecken auf unserer Tour.
Am dritten Tag ging es vorbei an Giethoorn und über Beulaker Wijde
nach Belt Schutloot.
Wir übernachteten in einem kleinen Hafen dieser schönen Stadt.
Nun sollte es wieder Richtung Norden gehen. Das nächste große
Ziel war Bolsward.
Die Nacht zu Dienstag verbrachten wir vor einer kleinen Brücke in
der Nähe von Oldemarkt, um am kommenden Tag einen Abstecher dorthin
zu machen. Dazu mußte die Brücke eigenhändig von Hand bedient
werden.
Nach einer schönen Tour durch Seen und Kanäle landeten wir in
Sloten.
Von Sloten führen wir bis Bolsward. Wir genossen den Abend in der
Stadt bei einem guten Essen.
Nun näherte sich die Ende unsere Reise und wir nahmen Kurs auf
Terherne. An lagen an einer Wiese unweit des Hafens von Wetterwille.
Am Abend rasteten hunderte von Gänsen neben unserem Schiff. Wir
genossen dieses Schauspiel und es war ein schöner Abschluss unserer
Tour.
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.
Thorsten und Monika
.
Tour „Charente“, 12. bis
19. September 2011 13,1
Betriebsstunden, 60 Liter Diesel, 101 Kilometer
Der
neunte gemeinsame Törn der Besatzung, und trotzdem mal wieder
Neuland: Nach vier Jahren auf der „Harmony“ haben wir uns einen
Neuzugang in der „Wetterwille“-Flotte gegönnt – die „Charente“. Wir
haben es keinen Moment bereut. Zwar ist sie nicht ein so absolut
spurtreues „Schienenschiff“ wie die „Harmony“, bietet dafür aber
eine Menge andere Annehmlichkeiten. Im Moment spricht viel dafür,
dass es im nächsten Jahr wieder die „Charente“ wird. Zudem ist sie
in „Wetterwille“-Besitz – was die Chance auf Umsetzung von
Anregungen aus der Kundschaft deutlich erhöht. Und es ist ein
weiteres Indiz, dass Petra und Alexander viel in die Pflege und den
Ausbau des Unternehmes investieren.
Leider mussten wir in diesem Jahr erneut mit bescheidenen
Wetterbedingungen umgehen. Vor allem der anfangs und am Ende doch
sehr starke Wind brachte uns ins Nachdenken. Nicht das erste Mal
haben wir uns dem Wetter gebeugt: Im Zweifelsfall fahren wir auch
mal nicht. Es soll schließlich Spaß machen. Auch mit einer gut
motorisierten Yacht ist es aber ab 5-6 Windstärken aufwärts
anstrengend. Ganz offensichtlich stehen wir mit dieser Haltung nicht
allein da. Denn wie schon im letzten Jahr bei sehr bescheidenem
Wetter war auch in diesem Jahr auffällig wenig los auf den Gewässern
und in den Häfen. Was für einen selbst nicht unbedingt verkehrt ist:
Die Brückenwärter beispielsweise auf der Workumer/Bolswarder
Trekvaart schienen sich geradezu zu freuen, dass mal ein Boot kam –
und öffneten ihre Brücken sehr zuvorkommend.
Apropos Brücken: Dass es in „Südwest-Friesland“ mittlerweile ein
einheitlich „rundes“ Brückengeld von 1,-- Euro gibt, ist eine
positive Veränderung. Mit der teilweise bereits vollzogenen
Abschaffung der Pausenzeiten der Brücken ist das so eine Sache:
Einerseits ist es sehr schön, bei der Tour-Planung keine Rücksicht
auf Bedienungspausen nehmen zu müssen, andererseits gehört aber das
ausführliche Palavern darüber, wann man wo losfahren muss, um nicht
vor einer Pause machenden Brücke hängen zu bleiben, ein bisschen
dazu. Vor allem, wenn man sich hinterher wegen des perfekten
Brücken-Managements auf die Schultern klopfen kann.
Wir
haben den Eindruck, dass Friesland von Jahr zu Jahr auch kulinarisch
mehr zu bieten hat.
Tour „Harmony“, 13. bis
20. September 2010 15,5
Betriebsstunden, 76 Liter Diesel, 124,8 Kilometer
Terherne – Balk (Übernachtung) / (-Sloten – Spannenburg – PM – Johan
Friso) – Woudsend (Übernachtung) / Woudsender Rakken – Johan Friso –
PM – Langwerder Vaart – Langweer (Übernachtung) / - Norder Oude Weg
– Sneek (Übernachtung) Woudvaart – Langwerder Wielen – Norder Oude
Weg – Sneker Meer – PM – Grou (Übernachtung) / - Terherne
Das
vierte Jahr auf der „Harmony“, das achte Jahr, das nachfolgende
Besatzung gemeinsam fährt – und das 20. Jahr, in dem Robert Köhler
bei Yachtcharter Wetterwille Kunde ist. Letzteres hat uns einen
bemerkenswerten Törn-Auftakt verschafft – an Land wurde das Jubiläum
so ansprechend begangen, dass der Jubilar gerührt und höchst erfreut
war.
Nach nunmehr fünf Jahren wird für uns immer deutlicher, dass der
Einstieg von Petra und Alexander in das Unternehmen ein Glücksfall
für „Wetterwille“ war.
Leider sind damit die positiven Rahmenbedingungen in diesem Jahr
schon erschöpft. Die Wettervorhersagen waren bescheiden, aber leider
zutreffend. Auch wenn wir in unseren Aufzeichnungen der vergangenen
Touren feststellten,
dass wir schon immer Tage mit bescheidenem Wetter hatten – so
schlecht wie in diesem Jahr war es noch nicht.
Eine Konsequenz war, dass unser tatsächlicher Törn mit vorherigen
Überlegungen so wenig wie noch nie zu tun hatte. Mancher mag uns in
unserer schnellen Bereitschaft, Wetter-Herausforderungen aus dem Weg
zu gehen, für feige halten. Aber: Bootfahren soll vor allem Spaß
machen, und nicht in erster Linie anstrengen.
Wir wissen nicht, ob es allein am Wetter lag: Auffällig in diesem
Jahr war, dass insgesamt sehr wenig Betrieb auf den Gewässern und in
den Häfen war.Selbst die sehr großen Vermieter-Flotten, deren
Schiffe einem sonst dauernd begegnen, waren in diesem Jahr nur
selten vertreten. Für uns ist es natürlich eher positiv, wenn es
beispielsweise ausreichend Liegeplätze zur Auswahl gibt.
Andererseits wollen wir auch, dass der friesische Tourismus weiter
floriert, damit die entsprechende Infrastruktur weiter unterhalten
und ausgebaut werden kann.
Natürlich waren auch in diesem Jahr schöne Törns und Momente dabei,
denn Friesland und Bootfahren ist nicht nur bei
1 A-Wetter erholsam. Es gab auch manche Katastrophen-Manöver von
anderen zu sehen, über die sich hervorragend herziehen ließ. Die
allerdings gelegentlich wegen ihres Gefährdungs-Potenzials auch sehr
nachdenklich stimmen.
Schade ist in diesem Zusammenhang auch, dass trotz entsprechender
Bemühungen von Vermietern und Publikationen
wie Edition Erasmus noch immer etliche reine „Pils-Dampfer“
unterwegs sind, deren Besatzungen schon morgens nicht
auf Dosenbier, aber völlig auf Seemannschaft verzichten können.
12. bis 19. Juli 2010
Terherne -
Akkrum - Joure - Langweer
- Sloten - Woudsend - Heeg - Grutte
Gastmar - Workum - Tjerkwerd
Bolsward - IJlst - Sneek - Grou -
Terherne.
Aquanaut 950 Sirocco Tag 1: 4:00 Uhr früh Abreise Salzburg, 14:00 Uhr Bootsübernahme,
erste Testfahrt, Einkaufen von Proviant in Akkrum, erstes Abendessen
an Deck, einrichten der Kabinen, erste Nacht im Heimathafen Tag 2: Frühstück an Deck, 10:30 Uhr Auslaufen, erste
Brückendurchfahrt und Manöverschluck an Board ;-), mittags erstes
Anlegen in Joure, Stadtbesichtigung und Kaffee, Weiterfahrt Richtung
Langweer, Anker gelegt in der Nähe einer Windmühle, Schwimmen und
Relaxen.
Weiterfahrt über den Industriekanal "Princes Margriet Kanal",
nach ca.
2 Stunden Festmachen am Passantensteg vor Sloten,
Abendessen und eine Runde Siedler gespielt Tag 3: Wecken durch Klopfen am Boot
. Bezahlung der
Liegegebühr, Frühstück an Deck, Besichtigung von Sloten, Nachfüllen
des Wassertanks, direkt durch Woudsend gefahren, Ankern
. eine Runde
Schwimmen,
Weiterfahrt nach Heeg, Besichtigung, Weiterfahrt
. Anlegeplatz in
Grutte Gastmar gefunden, Abendessen an Board Tag 4: Frühstück, die Nacht war etwas stürmisch, es regnet am
Morgen, spielen eine Runde Sielder und legen erst ab 10 Uhr ab,
fahren nach Workum, Besichtigung des Ortes, fahren weiter nach
Bolsward, müssen an der Autobahnbrücke warten, Anlegen in Bolsward,
Abendessen in "Het
Praethys"c,
Übernachtung direkt in Bolsward Tag 5 Frühstück, die Wolken haben sich verzogen, Abfahrt um
9:30 Uhr, Autobahnbrücke ist kein Problem, fahren Richtung IJlst,
kommen zur ersten Brücke wo "Brückengeld" bezahlt werden muss -
€ 1,25, eine halbe Stunde später die erste
Selbstbedienungsbrücke, gegen Mittag legen wir in IJlst an, kleine
Besichtigung, um 13 Uhr legen wir ab Richtung Sneek, 14:30 Uhr
Ankunft in Sneek .
hier war die Durchfahrt schon etwas stressiger, sehr viele Brücken,
viel Seeverkehr, Nachmittags Besichtigung von Sneek, Abendessen an
Board, danach Spiel "Mensch
ärgere Dich nicht" und "Die
Siedler". Tag 6 Etwas länger geschlafen, Frühstück an Board, Spaziergang
durch Sneek, gegen Mittag legen wir ab Richtung Sneeker Meer, 15:30
Uhr Anlegen in Grou, nettes, kleines, hübsches Örtchen, um 17 Uhr
fahren wir Richtung freier Natur und finden einen Schlafplatz an
einem kleinen See "Peauster
le",
Abendessen, Siedler Spiel Tag 7 Frühstück, gegen 10 Uhr Ablegen Richtung Princenhof,
kleine Schwierigkeiten bei Manövrierung durch Wind, aber alles o.k.,
danach fahren wir auf dem Princes Margriet Kanal Richtung Terherne,
Ankern im Sneeker Meer zum Schwimmen und abends geht's
Richtung Heimathafen Terherne, Abendessen und letzte Nacht an Board Tag 8 Packen, Bootsübergabe, alles ist gut gegangen, außer 2
Gläsern ist nichts kaputt gegangen. Ein Hausbooturlaub ist sehr
entspannend und empfehlenswert. Die Landschaft herrlich, die Natur
wunderschön.
Die Leute sehr freundlich und hilfsbereit. Würden wir jederzeit
wieder machen.
Liebe Grüße aus Salzburg,
Charlotte und Crew
"Vliet Kruiser"