Yachtcharter Wetterwille Holland

Reiseberichte unsere Gäste

 
Bericht:


Pfingstsonntag, der  31.05.2009- sonnig und niederschlagsfrei bei 21°C -  23°C
Ablegen um 10.30Uhr. Passieren der Brücke um 10.50Uhr und ab in die Dokkumer Grootdiep. Nach einer Mittagspause in der freien Natur schleusten wir um 13.20Uhr durch die Willem Loressluiz. Danach der nächste Landschaftswechsel. Wir fuhren ins 1969 eingedeichte Lauwersmeer ein. Weites, stark bewegtes Wasser. Bei ca. 4-5 Windstärken ein ideales Segelrevier. Viele Segler nutzten diese optimalen Bedingungen. Da hatten auch wir (normalerweise begeisterte Segler) ein wenig Wehmut. Aber man kann nicht alles haben. Durch die wildromantischen Ausläufer des Lauwersmeers (Zoutkamperril)erreichten wir das alte Fischerdorf Zoutkamp. Früher war hier der Zugang zum Meer. Die Schleuse machte den einzigen schiffbaren Zugang nach Groningen erst möglich. Wir haben im Yachthafen Hunzegat(sehr zu empfehlen) um 15.10Uhr festgemacht. In der Stadt war Hafenfest und Kirmes. Also etwas um sich weiterzubilden. Günther fand die einzige Raucherkneipe diesmal noch schneller als in Dokkum. Vermisst haben wir die Leckereien aus Ulrichs Küche und die philosophischen Kommentare von Manfred. 

Pfingstmontag, der  01.06.2009- sonnig und niederschlagsfrei bei 23°C -  25°C
Ablegen um 11.10Uhr. Verdeck runter und ganz gemütlich die Reitdiep Richtung Groningen befahren. Am Ortsausgang von Zoutkamp passierte die Bertina dann ihre Geburtsstätte(Werft). Auf der Reitdiep lieferten wir uns ab der Lammersburer Schutzschleuse  bei der alten Electra eine Wettfahrt mit einem Großsegeler. Wir hatten keine Chance.  Also weiter gemütlich bis nach Garnwerd, wo wir um 15.00Uhr festmachten. Hier herrschte richtig Pfingsttrubel. Die Raucherkneipe bedeutete kein Problem, da sich die drei Lokalitäten im Umkreis von max. 150 m befanden. Die hätten wir auch ohne Günther gefunden. Der kleine, sehenswerte Ort kam erst gegen 18.30Uhr zur Ruhe, als die Bade- und Tagesgäste aus der Umgebung sich nach Hause bewegten. Wir genossen die Abendstunden an Deck.  Unser Biervorrat ging langsam zu neige. Unruhe machte sich breit, da in Garnwerd keine Möglichkeit des Nachbunkerns bestand. Kommt Zeit kommt Rat. Vermisst haben wir die Leckereien aus Ulrichs Küche und die philosophischen Kommentare von Manfred. 

Dienstag, der  02.06.2009- sonnig und niederschlagsfrei bei 21°C -  22°C
Ablegen um 8.40Uhr. Da man für Donnerstag und Freitag schlechtes Wetter angesagt hatte, beschlossen wir von unserem ursprünglichen Plan, Besuch von Groningen, abzuweichen und in die Grobe Richtung nach Terherne  auszulaufen.
Das Verdeck ließen wir noch unten, da einige Brücken höhentechnisch einfacher zu unterfahren waren.  Über den van Starkenborgb Kanaal und den Princes Margriet Kanaal ging es zunächst  nach Burgum. Hier sollte übernachtet werden. Doch dieser Ort hatte für uns überhaupt nichts Schönes. Wir machten dann um 15.45Uhr in Grou fest. In diesem uns wohlbekannten Ort wurde nachgebunkert  und dann ein ausgedehnter Landgang durchgeführt(Keine Raucherkneipe gefunden). Vermisst haben wir die Leckereien aus Ulrichs Küche und die philosophischen Kommentare von Manfred. 

Mittwoch, der  03.06.2009- bewölkt und für ca.2Minuten Regen, ab Nachmittag wieder sonnig  bei 18°C -  19°C
Ablegen um 10.15Uhr und gemütlich den PMK runter und nach Heeg. Hier war es sowas von leer-ungewöhnlich für Heeg-  so dass wir im Passantenhafen den Luxus hatten uns nur schwer für einen der vielen freien Liegeplätze zu entscheiden. Was uns aber doch gelungen ist. Auch die Raucherkneipe war kein Problem. Ab Nachmittag war Flüssig- und Festresteverzehr angesagt. Vermisst haben wir die Leckereien aus Ulrichs Küche und die philosophischen Kommentare von Manfred. 

Donnerstag, der  04.06.2009- bewölkt und teilweise heftige Schauer , starker Wind  bei 14°C -  16°C
Ablegen um 9.10Uhr. Noch war es trocken. Doch der Wetterbericht verhieß nichts  Gutes. So entschlossen wir uns, nach wirklich 5 Supersonnentagen und einem durchwachsenen Tag vorzeitig die Heimreise anzutreten. Also  ging es Richtung Terherne. Auf der Fahrt konnte in Ruhe gepackt werden. Heftige Windböen und Starkregenfälle begleiteten uns die ganze Fahrt. Für uns zum ersten Mal  ging es über das neue Jeltesloot  Aquaduct. Damit wurde ein wichtiges Nadelöhr beseitigt. Die nächten Zeilen lasse ich von unserem letzten Bericht stehen

Um 11.50Uhr erreichten wir den Heimathafen. Wir wurden wie immer sehr freundlich von Alexander empfangen. Nach den Formalitäten sind wir zum Ruhrgebiet zurück gefahren. Eine schöne erlebnisreiche Woche liegt hinter uns. Wir werden noch oft davon sprechen. Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit Ulrich und Manfred.

Jürgen, Günter und Lothar.

 

 

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